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Apollo 16 - Monderkundung

Kommandant:
John W. Young

Pilot:
Thomas W. Mattingly

Pilot der Landefähre:
Charles M. Duke

Missionskosten:
445 Millionen Dollar

Landeort:
Cayley Hochebene

Start:
16.04.1972

Dauer:
11 Tage 1 h 51 min 5 s

Name des Landemoduls:
Orion

Name des Kommandomoduls:
Casper

Aufenthalt auf dem Mond:
71 h 2 min

Planmäßige Landung trotz kleinerer Pannen

Der Flug zum Mond verlief für Apollo 16 planmäßig, obwohl es Probleme mit dem Lagekontrollsystem gab.
Nach der 13. Mondumkreisung dockte die Landefähre Orion von Mutterschiff Casper ab. Kurz darauf fiel dessen Haupttriebwerk aus. Die Bodenkontrolle in Houston suchte fieberhaft nach dem Fehler, entdeckte einen technischen Defekt und behob ihn. Die Mission konnte weitergeführt werden. John Young und Charles Duke landeten mit sechsstündiger Verspätung auf dem Cayley Plateau in der Nähe des Kraters Descartes, 240 km südwestlich von der Landestelle von Apollo 11. Damit landete man zum ersten Mal in einem Hochland des Mondes.

Den Astronauten stand wieder der praktische Lunar Rover zur Verfügung, mit dem sie 27 km zurücklegten und insgesamt 95,8 kg Mondgestein einsammelten. Die Expeditionen mit dem Mondauto brachten sie dabei zum Stone Mountain und zum North-Ray-Krater.

Zum ersten Mal kamen auch UV-Kameras und Spektrographen für Experimente zum Einsatz.

Young und Duke verbrachten insgesamt 20 Stunden und 15 Minuten außerhalb des Landemoduls.

Astronaut Young mit dem Lunar Rover

Der Start der Landefähre vom Mond verlief problemlos und die Orion kehrte planmäßig zum Mutterschiff zurück. Auf dem Rückflug führte Mattingly noch einen einstüdigen EVA (Ausstieg aus der Kapsel) durch.

Am 27. April 1972 landete Apollo 16 schließlich wohlbehalten im Pazifischen Ozean.

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