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Startvorbereitungen
Start ins Ungewisse
Der Weg zum Mond
Die Auserwählten
Einschuss in den Mondorbit Die Landung one small step ... Leben an Bord Die Menschen dahinter Zurück auf der Erde Epilog |
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Kapitel 9 - Die Menschen dahinter23. Juli 1969Die meisten Leute verbinden die erste Mondlandung nur mit dem Namen Neil Armstrong. Doch um ihn und seinen seine Astronauten-Kollegen auf den Mond zu bringen, bedurfte es einer gewaltigen Anstrengung von zeitweise bis zu 400.000 Menschen. Ohne die Hilfe zahlreicher Hersteller, Firmen, der NASA, Wissenschaftlern, Konstrukteuren und Visionären wäre Apollo nur ein Wunschtraum geblieben.
1961 verkündete der damalige US-Präsident John F. Kennedy, dass die USA bis zum Ende der Dekade einen Menschen auf den Mond bringen wollen. Bereits zu dieser Zeit planen die über das Land verteilten NASA-Center die weiteren Schritte zum Mond.
Das gesamte Mondprogramm und die Trägerraketen wurden vom Marshall Space Flight Center, dem Goddard Space Flight Center und dem Kennedy Space Center geplant und konstruiert. Die Produktion übernahmen führende US-Unternehmen. Die erste Raketenstufe der Saturn V wurde von Boeing gebaut, die zweite Stufe North American Rockwell. Während McDonnell Douglas die dritte Stufe produzierte, wurde IBM mit dem Bau der gesamten Computertechnik beauftragt - vom Bordcomputer der Landefähre bis zum Zentralrechner in Houston.
Den Auftrag für die Produktion des Kommando- und Service-Moduls inklusive Rettungsturm erhielt North American Rockwell. Die Mondlandefähre wurde dagegen von Grumman Aircraft geliefert. Die Montage aller Raumschiffs-Komponenten erfolgte im Kennedy Space Center, bevor die komplette Rakete zur Startplattform gefahren wurde. KontrollzentrenDer Raumflug selbst bedurfte ebenso einer peniblen Planung und Kontrolle. Zahlreiche Sensoren an Bord von Apollo versorgten nicht nur die Astronauten sondern auch die Kontrollzentren der NASA mit allen wichtigen Daten. Den Start der Mondraketen kontrollierte das Launch Control Center im Kennedy Space Center. Erst dann übernahm das Mission Control Center in Houston die komplette Flugkontrolle.
Hier liefen alle Drähte zusammen, hier wurde Geschichte geschrieben: Neben der erfolgreichen ersten Mondlandung rettete das Team auch die Beinahekatastrophe Apollo 13.
Für eine möglichst lückenlose Funk- und Telemetrieverbindung benötigte die NASA ein weltweites Netz an Empfangsstationen: 17 Bodenstationen, 4 Schiffe, 8 Flugzeuge standen während einer Apollo-Mission in ständiger Verbindung zum Kontrollzentrum in Houston und zum Raumschiff.
Schließlich sorgte die US-Navy für eine reibungslose Bergung der im Atlantik oder Pazifik gewasserten Apollo-Astronauten. Zahlreiche Schiffe, Flugzeugträger und Helikopter orteten die Kapsel schon beim Eintritt in die Atmosphäre, um sie schnellstmöglich zu bergen.
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